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Anemonenkrabbe

AnemonenkrabbeAnemonenkrabbe [gefleckte Anemonenkrabbe, Petrolisthes maculatus] 
Eine Anemonenkrabbe ist ständig damit beschäftigt, das Wasser zu filtrieren. Dabei öffnet sie ihre kleinen Fächer und führ diese danach zum Maul. Mit ihrem speziell modifizierten Kieferfußpaar fängt sie winzige im Wasser schwebende Futterpartikel. Daher sollte immer genügend Futter im Aquarium sein. Für jemanden der eine Anemone pflegt, ist das eine Alternative zu Anemonenfischen.

Borstenwurm

BorstenwurmEr wird in den Ländern Italien und Kroatien sehr gerne als Köder für große Fische genutzt . 
Wenn man von dem hinteren Teil etwas mit einer scharfen Schere abschneidet wächst es nach kurzer Zeit wieder nach . 
Er kann ca. 1m lang werden. 
Er ein Räuber aber auch interessante Pfleglinge. 
Er ist ein reine Restevertilgter. Die Polizei am Meeresboden.
Er ist meist klein, dürr und weiß und immer auf Achse.
Die Borstenwürmer lockern den Bodengrund des Aquarium auf. Und das ist erwünscht!

Einsiedler

 Garnelen

Hydroiden

HydroidenUnter diese Rubrik fallen:

Die Hydroiden stellen eine umfangreiche Tiergruppe dar. Etliche sind von so kleiner Gestalt, dass sie im Riffaquarium kaum auffallen. Andere Tiere wie zum Beispiel Feuerkorallen sehen überhaupt nicht wie typische Hydroiden aus, zählen aber sehr wohl dazu. Daher nennt man zum Beispiel auch Feuerkorallen Filigrankorallen.

Brauner Hyroidpolyp 
Vorkommen: weit verbreitet 
Größe: wenige Millimeter pro Polyp 
Haltung: Aus indonesischem Lebendgestein gewachsen, kann er sich bei günstigen Bedingungen stark vermehren. 
Er nesselt kaum. 
Er kann sich zu einer Plage ausweiten so, dass man mechanisch eingreifen muss.
Futter: Ernährt sich von Licht und Kleinstschwebeteilchen.

Krebse

Seespinne

SeespinneCamposcia retusa 
Haltung: Sie tarnt sich überwiegend mit Schwämmen.
Die Spinne lebt in Höhlen und Spalten. 
Sie ist sehr weit verbreitet und ist nachtaktiv.
Futter: frisst Muschelfleisch, Fischfleisch und Mysis.

Hummer

HummerEnoplometopus debelius 
Vorkommen: Indopazifik von Indonesien bis Hawaii.
Größe: 9 bis 10 cm 
Haltung: Die Aquarienpflege der Riffhummer ist leicht, weil die Tiere sehr robust sind. Trotz ihrer großen Scheren sind Riffhummer eigentlich nicht besonders aggressiv, sondern leben mit allen anderen Aquariengenossen völlig friedlich miteinander. 
Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass Riffhummer gegenüber Artgenossen sehr aggressiv sind und darum nur als Einzelexemplar gehalten werden sollten. 
Zwei Tiere der gleichen Art würden sich heftig bekämpfen, bis eines entweder zugrunde gehen oder in Panik rückwärts aus dem Aquarium springt. 
Eine paarweise Pflege ist lediglich bei der Haltung von Männchen und Weibchen denkbar. Doch das erfordert ein überdurchschnittlich großes Aquarium.
Auch hat man beobachtet, dass die Weibchen Eier trugen. Doch die Aufzucht ist bisher noch nicht gelungen. 
In Bezug auf die Wasserqualität sind die Riffhummer nicht besonders anspruchsvoll. Das mag manchen Aquarianer erstaunen.
Riffhummer sind Aasfresser und Restevertilgter, die sehr anpassungsfähig sind.
Futter: Wenn das Aquarium mit Fischen besetzt ist, die regelmäßig und ausreichend gefüttert werden, ist eine direkte Fütterung der Riffhummer nicht unbedingt nötig. 
Wenn der Hummer ein Versteck gefunden hat, in dem er sich sicher fühlt wird er bisweilen auch tagsüber in der Nähe des Versteckes zu sehen sein. Bei der Fischfütterung treibt ihn dann oft der Hunger mitten in das Aquarium, wo er mit heftig rudernden „Antennen“ die Nahrungsquelle zu orten versucht. Mit lebenden Artemien, Muschel- und Garnelenfleisch gelingt das besonders gut. 
Wenn sie allerdings sehr hungrig sind, können sie sich an kleineren Fischen vergreifen, die sie nachts überfallen, wenn diese schlaftrunken zwischen dem Riffgestein oder am Bodengrund liegen. Auch eine kleine Krabbe fällt ihnen dann bisweilen zum Opfer. Das bedeutet aber nicht, dass die Riffhummer als Räuber durch das Aquarium ziehen und kontinuierlich den Fischbestand reduzieren. Wenn sie an der normalen Fischfütterung teilhaben, nachts Reste finden und ein oder zwei Mal pro Woche einen Brocken Fischfleisch, Muschel- oder Garnelenfleisch bekommen, muss man sich um die Fische keine großen Sorgen machen. 
Ideal ist es, wenn man dem Hummer einen Versteckplatz anbietet, der so liegt, dass man ihn dort auch tagsüber beobachten kann, etwa in einer der hinteren Ecken des Aquariums. Hierzu eignet sich vor allem ein flacher Stein, der in Bodengrundnähe liegt. 
Der Bodengrund sollte feinkörnig sein (unter 5 mm) und an dieser Stelle recht hoch (5 cm oder mehr), damit der Riffhummer den Stein untergraben kann, um seine Wohnhöhle selbst zu gestalten. 
Dort kann man ihn dann auch gelegentlich gezielt füttern, was allerdings nicht zu häufig getan werden sollte. Er sollte auch seine Aufgabe als Restevertilgter ernst nehmen können. Ein verstorbener Fisch, der irgendwo hinter dem Dekorationsgestein liegt, wird kaum eine Chance haben, das Wasser zu belasten, denn einen solchen Leckerbissen lässt sich der Hummer ganz sicher nicht entgehen. Sein Appetit reicht auch aus, um einen toten Fisch mittlerer Größe zu bewältigen. 
Vorteile: Restevertilgter mit zauberhafter Färbung.
Nachteile: Hat kleine Fische „zum Fressen gern“.